FÜR KOMMUNEN UND WIRTSCHAFTSFÖRDERUNGEN

Rechenzentrum ansiedeln: Standort, Investoren und Betreiber zusammenbringen.

Sie sehen Potenzial für ein Rechenzentrum in Ihrer Gemeinde? SH Digital verbindet die Entwicklung geeigneter Standorte mit der Ansprache potenzieller Investoren, Finanzierungspartner und Betreiber. Wir koordinieren die frühen Klärungen und führen die Beteiligten für die nächsten Projektschritte zusammen.

Ihr Vorteil

Ein zentraler Ansprechpartner für Standort und Umsetzungspartner

Kommunale Standortentwicklung und die Suche nach geeigneten Marktpartnern gehören zusammen. Wir betrachten die Voraussetzungen Ihrer Fläche und bringen sie mit den Anforderungen potenzieller Investoren und Betreiber in Verbindung. Für Ihre Gemeinde entsteht ein koordinierter Prozess mit klaren Ansprechpartnern und nächsten Schritten.

01

Standortpotenzial einordnen

Grundstück, Stromversorgung, Glasfaser, Kühlung und Abwärmemöglichkeiten strukturiert betrachten.

02

Investoren und Betreiber ansprechen

Geeignete Kontakte anhand von Standortprofil, Projektgröße, Entwicklungsstand und Anforderungen gezielt auswählen und ansprechen.

03

Entwicklung koordinieren

Den Austausch zwischen Kommune, Eigentümern, Infrastrukturpartnern und potenziellen Umsetzungspartnern organisieren.

Marktzugang

Passende Investoren und Betreiber für Ihren Rechenzentrumsstandort

SH Digital verfügt über Kontakte zu nationalen und internationalen Investoren, Finanzierungspartnern und Rechenzentrumsbetreibern. Diese Kontakte werden projektbezogen genutzt: Auf Grundlage der Standortbedingungen sprechen wir diejenigen Marktteilnehmer an, für die ein Standort überhaupt in Betracht kommt.

  • Nicht jeder Standort passt zu jedem Betreiber oder Investitionsprofil. Leistungsperspektive, Fläche, Anbindung und Zeitrahmen entscheiden, welche Anforderungen ein Standort erfüllen kann.
  • Eine strukturierte Standortgrundlage ermöglicht eine gezielte Ansprache — statt einer breiten Streuung ohne belastbare Angaben.
  • Betreiber, Investor und Finanzierungspartner können unterschiedliche Rollen übernehmen; in manchen Projekten fallen sie zusammen, in anderen nicht.
  • Interesse, Prüfung und verbindliche Beteiligung sind verschiedene Projektstadien und werden entsprechend unterschiedlich behandelt.

Welche Partner infrage kommen, ergibt sich aus den Standortbedingungen und der gemeinsamen Projektprüfung.

Standortentwicklung

Ist Ihre Gemeinde als Rechenzentrumsstandort geeignet?

Diese Frage lässt sich nicht anhand einer Fläche allein beantworten. Ob ein Standort für ein Rechenzentrum oder ein KI-Rechenzentrum in Betracht kommt, ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Grundstück, erschließbarer Stromversorgung, Konnektivität, Kühlung und den zeitlichen Rahmenbedingungen.

Ein gut geschnittenes, erschlossenes Grundstück ist ein Ausgangspunkt, aber keine Standortbewertung. Entscheidend ist, welche elektrische Leistung für dieses konkrete Grundstück tatsächlich erschließbar ist, unter welchen Bedingungen, zu welchen Kosten und in welchem Zeitraum. Dieselbe Frage stellt sich für die leitungsgebundene Anbindung, für die Kühlung und für den planungsrechtlichen Rahmen.

Die Prüfung kann auch dann beginnen, wenn die Ausgangsinformationen unvollständig sind. In der Praxis liegen zu Beginn häufig nur die Lage, eine ungefähre Fläche und ein Teil der Versorgungsinformationen vor. Das genügt, um die wesentlichen Fragen zu benennen und die Reihenfolge der Klärungen festzulegen — statt zunächst Gutachten zu beauftragen, deren Ergebnis von einer noch ungeklärten Vorfrage abhängt.

SH Digital koordiniert diese frühen Klärungen: Wir strukturieren die vorhandenen Informationen, führen den Austausch mit Eigentümern, kommunalen Ansprechpartnern, Stadtwerken und Netzbetreibern zusammen und benennen, welche Fachprüfungen wann sinnvoll sind und von wem sie zu erbringen sind.

Eine Standortprüfung ist eine Einordnung, keine Zusage. Sie ersetzt weder die technische Fachplanung noch die Entscheidung des Netzbetreibers oder der zuständigen Behörden. SH Digital gibt keine Garantie für Realisierung, Finanzierung oder Genehmigung eines Vorhabens.

Standortkriterien

Was einen Standort für Rechenzentrumsbetreiber interessant macht

Die folgenden Themen bestimmen in der Regel, ob ein Standort weiterverfolgt wird. Sie greifen ineinander: Ein sehr gutes Grundstück ohne Perspektive auf Anschlussleistung bleibt ebenso schwierig wie eine gute Versorgungslage ohne geeignete Fläche.

01
Stromversorgung und Netzanschluss
Entscheidend ist die für das konkrete Grundstück erschließbare Leistung — zusammen mit den Anschlussbedingungen, den Kosten und der zeitlichen Perspektive. Die Gesamtleistung eines Gewerbegebiets ist nicht mit frei verfügbarer Leistung für ein einzelnes Vorhaben gleichzusetzen. Jede Aussage zur Anschlussmöglichkeit muss mit dem zuständigen Netzbetreiber geklärt werden; auch die Frage, auf welcher Spannungsebene und über welchen Verknüpfungspunkt ein Anschluss überhaupt in Betracht kommt.
02
Grundstück und Baurecht
Flächenzuschnitt und Topografie, vorhandene Erschließung, bisherige Nutzung und Altlastensituation, der planungsrechtliche Rahmen sowie das unmittelbare Umfeld. Ebenso wichtig: ob sich das Grundstück in Abschnitten entwickeln lässt und ob Erweiterungsflächen langfristig gesichert werden können.
03
Glasfaser und Konnektivität
Welche Anbindungsmöglichkeiten bestehen in der Nähe und welche Perspektive gibt es für mehrere, voneinander unabhängige Leitungswege. Relevant sind erreichbare Trassen und Übergabepunkte sowie die Frage, wer eine Anbindung realisieren könnte.
04
Kühlung
Welche Kühlungsoptionen zum Standort passen, hängt von der örtlichen Situation und dem technischen Konzept ab — von den klimatischen Bedingungen über verfügbare Flächen für technische Anlagen bis zu Emissionen und Nachbarschaft. Wasserverfügbarkeit und die Frage der Einleitung sind nur dann zu klären, wenn das gewählte Konzept Wasser benötigt.
05
Abwärme
Mögliche Abnehmer in erreichbarer Entfernung, das benötigte Temperaturniveau, der zeitliche Verlauf des Wärmebedarfs über das Jahr und die dafür erforderliche Infrastruktur. Ob und wie Abwärme genutzt werden kann, entscheidet sich an diesen Punkten und nicht an der Wärmemenge allein.
Umspannanlage mit Freileitungen und Schaltanlagen als Teil der örtlichen Stromversorgung

Abwärme

Abwärme aus Rechenzentren vor Ort nutzen

Rechenzentren geben kontinuierlich Wärme ab. Für Kommunen ist deshalb naheliegend, sie in die örtliche Wärmeversorgung einzubeziehen. Ob daraus ein tragfähiges Konzept wird, hängt vom Standort und von den Abnehmern ab.

Wärmenetze

Bestehende oder geplante Netze der Stadtwerke sind der häufigste Ansatzpunkt, weil sie Wärme dauerhaft und in größerer Menge abnehmen können. Maßgeblich sind das Temperaturniveau des Netzes und die Entfernung zum Einspeisepunkt.

Bäder und kommunale Gebäude

Schwimmbäder, Schulen, Sport- und Verwaltungsgebäude haben einen gut abschätzbaren Bedarf. Bäder sind besonders interessant, weil sie über das Jahr gleichmäßig Wärme benötigen.

Gewerbe und Landwirtschaft

Produktionsbetriebe, Trocknungsprozesse oder Gartenbaubetriebe können Wärme auf niedrigem Temperaturniveau nutzen. Entscheidend ist ein Bedarf, der zum Betrieb des Rechenzentrums passt.

Wohnquartiere

Neubau- oder Sanierungsquartiere lassen sich einbeziehen, wenn Planung und Zeitpunkt zusammenpassen und die Leitungsinfrastruktur mitgedacht wird.

  • Nutzbarkeit und Wirtschaftlichkeit sind standortabhängig und lassen sich nicht pauschal beurteilen.
  • In vielen Konstellationen sind Wärmepumpen erforderlich, um das Temperaturniveau auf die Anforderungen des Abnehmers zu heben.
  • Zusätzliche Leitungsinfrastruktur, Übergabestationen und Flächen für Technik können notwendig werden.
  • Räumliche Nähe allein garantiert kein tragfähiges Konzept — der zeitliche Verlauf des Wärmebedarfs ist ebenso wichtig.
  • Eine frühzeitige Abstimmung mit Stadtwerken und möglichen Wärmeabnehmern ist sinnvoll, solange die Planung noch beweglich ist.

Wir nennen keine garantierten Einsparungen und keine Förderzusagen. Welche rechtlichen Anforderungen und Förderoptionen für ein konkretes Vorhaben gelten, ist im Einzelfall mit den zuständigen Stellen und fachlicher Beratung zu klären.

Leistungen

Was SH Digital in der Standortentwicklung übernimmt

Unsere Arbeit ist Standort- und Projektentwicklung: Wir bringen die Beteiligten und die offenen Fragen in eine Reihenfolge, die belastbare Entscheidungen möglich macht.

  1. 01

    Vorhandene Standortinformationen strukturieren

    Lage, Flächenzuschnitt, bisherige Nutzung, Erschließung und alles, was zur Versorgung bereits bekannt ist, werden zu einem nachvollziehbaren Bild zusammengeführt.

  2. 02

    Potenziale und offene Fragen einordnen

    Wir benennen, was für den Standort spricht, welche Punkte kritisch sind und welche Frage zuerst beantwortet werden muss, weil andere Klärungen von ihr abhängen.

  3. 03

    Austausch koordinieren

    Eigentümer, Gemeinde, Wirtschaftsförderung, Stadtwerke und Netzbetreiber sprechen häufig zu unterschiedlichen Zeitpunkten über dieselbe Fläche. Wir führen diesen Austausch zusammen und halten den Stand fest.

  4. 04

    Erforderliche Fachprüfungen identifizieren

    Wir benennen, welche technischen, planungsrechtlichen oder energiewirtschaftlichen Prüfungen erforderlich sind, wann sie sinnvoll beauftragt werden und welche Vorfragen sie voraussetzen.

  5. 05

    Weitere Entwicklungsschritte strukturieren

    Aus dem Zwischenstand entsteht eine klare Abfolge: nächste Schritte, Zuständigkeiten und die Punkte, an denen erneut entschieden werden muss.

Wir übernehmen Koordination und Entwicklungsarbeit. Technische Fachplanung, Gutachten und Netzanschlussprüfungen erbringen fachlich Qualifizierte beziehungsweise der Netzbetreiber; planungs- und genehmigungsrechtliche Entscheidungen treffen die zuständigen Stellen. Erforderliche Fachbeteiligte werden vorhabenbezogen ausgewählt.

Ablauf

Vom Standortangebot zum Gespräch mit Umsetzungspartnern

Der Einstieg ist ein unverbindliches Erstgespräch. Umfang und Verantwortlichkeiten unserer Begleitung werden projektbezogen vereinbart.

  1. 01

    Ausgangslage erfassen

    Fläche, Eigentumssituation und vorhandene Infrastrukturinformationen zusammentragen.

  2. 02

    Standortprofil entwickeln

    Potenziale, offene Fragen und notwendige Fachprüfungen strukturieren.

  3. 03

    Geeignete Marktpartner ansprechen

    Passende Investoren, Finanzierungspartner und Betreiber anhand des Standortprofils adressieren.

  4. 04

    Projektgespräche koordinieren

    Interessen, Zuständigkeiten und weitere Entwicklungsschritte zwischen den Beteiligten abstimmen.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Ansiedlung von Rechenzentren

Kurze Antworten auf die Fragen, die in kommunalen Gesprächen am häufigsten aufkommen.

Unterstützt SH Digital auch bei der Suche nach einem Rechenzentrumsbetreiber?

Ja. Die Ansprache potenzieller Betreiber und Investoren gehört zur beschriebenen Begleitung. Grundlage sind die Standortbedingungen und das vereinbarte Vorgehen.

Können wir eine Fläche vorstellen, obwohl noch kein Investor feststeht?

Ja. Vorhandene Standortinformationen können die Grundlage für eine erste Einordnung und anschließende gezielte Ansprache bilden.

Ist SH Digital selbst Betreiber oder Kapitalgeber?

SH Digital übernimmt die Standort- und Projektentwicklung sowie die Koordination und Ansprache möglicher Umsetzungspartner. Die Rollen für Finanzierung, Bau und Betrieb werden im konkreten Projekt festgelegt.

Muss unsere Gemeinde bereits alle technischen Fragen geklärt haben?

Nein. Für ein Erstgespräch reichen vorhandene Informationen. Offene Fragen werden strukturiert und mit den zuständigen Beteiligten weiterbearbeitet.

Ist mit der Vorstellung eines Standorts bereits eine Investitionszusage verbunden?

Nein. Eine Beteiligung hängt von der individuellen Prüfung und den Vereinbarungen der jeweiligen Partner ab.

Welche Grundstücke kommen für ein Rechenzentrum infrage?

Sinnvoll ist die Prüfung überall dort, wo eine gewerblich nutzbare oder entwickelbare Fläche mit einer realistischen Perspektive auf Anschlussleistung und leitungsgebundene Anbindung zusammenkommt. Entscheidend sind Zuschnitt, Erschließung, Umfeld und Entwicklungsspielraum — nicht eine feste Mindestgröße. Welche Fläche und welche Leistung ein Vorhaben benötigt, hängt vom Konzept ab und wird im Einzelfall bestimmt.

Muss die verfügbare Stromleistung bereits bekannt sein?

Nein. Häufig ist zu Beginn nur bekannt, welche Leitungen und Anlagen sich in der Nähe befinden. Das genügt für ein erstes Gespräch. Die belastbare Aussage zur Anschlussmöglichkeit kommt vom zuständigen Netzbetreiber; unsere Aufgabe ist es, diese Klärung vorzubereiten und die richtigen Fragen zum richtigen Zeitpunkt zu stellen.

Können kleinere Standorte für KI-Rechenzentren geeignet sein?

Das ist möglich. Rechenzentren für KI-Anwendungen unterscheiden sich in Leistungsdichte, Kühlungskonzept und Flächenbedarf von klassischen Standorten. Ob ein kleinerer Standort passt, entscheidet sich an der erschließbaren Leistung, der Kühlungsoption und der Anbindung — nicht an der Grundstücksgröße allein.

Kann ein bestehendes Gewerbegebäude infrage kommen?

In manchen Fällen ja. Zu prüfen sind Tragfähigkeit und Geschosshöhen, die vorhandene Elektroinfrastruktur, Flächen für Kühl- und Notstromtechnik, Brandschutz sowie der genehmigungsrechtliche Rahmen einer Nutzungsänderung. Ob eine Bestandsnutzung wirtschaftlich sinnvoller ist als ein Neubau, zeigt erst die konkrete Prüfung.

Wie lässt sich Abwärme kommunal nutzen?

Über einen Abnehmer, der Wärme dauerhaft und auf passendem Temperaturniveau benötigt — etwa ein Wärmenetz, ein Bad, kommunale Gebäude oder Gewerbebetriebe. Erforderlich sind meist eine Übergabelösung, oft Wärmepumpen und zusätzliche Leitungsinfrastruktur. Der Weg beginnt mit einem Gespräch zwischen Kommune, Stadtwerken und möglichen Abnehmern, bevor das Konzept des Rechenzentrums festgeschrieben ist.

Welche Informationen benötigt SH Digital für ein erstes Gespräch?

Gemeinde und Lage, eine ungefähre Grundstücksfläche, die Eigentums- beziehungsweise Verfügbarkeitssituation soweit bekannt, die bisherige Nutzung, alles Bekannte zur Stromversorgung und mögliche Wärmeabnehmer in der Nähe. Fehlende Angaben sind kein Ausschlussgrund — sie werden Teil der Klärung.

Welche Rolle übernimmt die Gemeinde, welche SH Digital?

Die Gemeinde kennt Flächen, Planungsstand und örtliche Beteiligte und entscheidet über ihre eigenen Schritte im Rahmen ihrer Zuständigkeit. SH Digital strukturiert die Standortinformationen, koordiniert die frühen Klärungen mit Eigentümern, Stadtwerken und Netzbetreibern und benennt die erforderlichen Fachprüfungen. Behördliche Entscheidungen und Verfahren bleiben bei den zuständigen Stellen.

Kontakt

Ihre Fläche. Eine mögliche Rechenzentrumsansiedlung.

Sie möchten das Potenzial eines Standorts prüfen oder suchen den Zugang zu geeigneten Investoren und Betreibern? Lassen Sie uns die Ausgangslage und mögliche nächste Schritte besprechen.

Hilfreich für ein erstes Gespräch

  • Gemeinde und Lage der Fläche
  • Ungefähre Grundstücksfläche
  • Eigentums- beziehungsweise Verfügbarkeitssituation, soweit bekannt
  • Bisherige Nutzung der Fläche
  • Bekannte Informationen zur Stromversorgung
  • Mögliche Wärmeabnehmer in der Nähe, falls bekannt

Fehlende Informationen sind kein Ausschlussgrund.

Persönliche Gespräche

Köln, Düsseldorf, Münster
Persönliche Gespräche kurzfristig nach Vereinbarung.
London
Persönliche Gespräche kurzfristig nach Vereinbarung.

Diese Angaben beschreiben Gesprächsmöglichkeiten, keine Bürostandorte.

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